Networkmarketing – Gewerbeanmeldung

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Networkmarketing – Gewerbeanmeldung

Die erste Frage, die häufig gestellt wird ist die nach der Gewerbeanmeldung.

Gemäß § 14 GewO muss zwingend ein Gewerbe angemeldet werden, wenn mit der Tätigkeit als Networker begonnen wird. Die Gewerbeanmeldung sollte spätestens 14 Tage nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgt sein. Dies gilt auch, wenn man zunächst im Nebengewerbe, also neben dem Hauptberuf, anfangen möchte.

Nach der Gewerbeanmeldung erhält man, nach Ausfüllen eines Fragebogens, vom Finanzamt eine Steuernummer zugeteilt. Von diesem Zeitpunkt an kann, für betriebliche Anschaffungen, die Vorsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden, es sei denn, man ist sogenannter „Kleinunternehmer“. Gemäß § 19 UStG wird bei der Besteuerung von Kleinunternehmern keine Umsatzsteuer erhoben. Ein Kleinunternehmer weißt daher auf seinen Rechnungen mit Hinweis auf § 19 UStG keine Umsatzsteuer aus. Diese Regelung gilt nur für diejenige, deren Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr EUR 17.500,- nicht übersteigt und im laufenden Kalenderjahr ein Umsatz von maximal EUR 50.000,- erwartet wird. Ob man von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen möchte gibt man gegenüber dem Finanzamt in dem Fragebogen an.

Diejenige, die kein Gewerbe, entgegen der Pflicht aus § 14 GewO, angemeldet haben und daher auch keine diesbezügliche Steuernummer erhalten haben müssen dennoch ihre Einkünfte aus dem Network Marketing in ihrer privaten Steuererklärung angeben, ansonsten kann man sich strafbar machen.

2017-06-20T06:58:41+00:00

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